Nachromantik

Unter Nachromantik versteht man in der Musikgeschichte die Übergangs- bzw. Umbruchzeit zwischen Romantik und Neuer Musik. In dieser Zeit prägten sich verschiedene Stile und Techniken der Komposition aus, die zum Teil bis in die zeitgenössische Musik Verwendung finden. Zeitlich lässt sich die Periode der Nachromantik etwa auf die Jahre von 1890 bis 1930 eingrenzen. Einige der nachromantischen Komponisten komponierten jedoch auch bis weit über diese Zeit hinaus, ohne sich der Moderne zuzuwenden, beispielsweise Richard Strauss oder Francis Poulenc.

Stilrichtungen in der Zeit der Nachromantik sind unter anderem:

  • Spätromantik
  • Verismus
  • Neoklassizismus
  • Impressionismus
  • Jugendstil
  • Expressionismus
  • Bruitismus

In der Zeit der Nachromantik entwickelte Kompositionstechniken sind zum Beispiel:

  • Bi- und Polytonalität
  • Quartenharmonik
  • Atonalität
  • Verwendung von Tonleitern außerhalb des Dur-Moll-Systems, siehe
    • Pentatonik
    • Hexatonik
    • Kirchentonarten

(siehe auch: Liste bekannter Komponisten)

Inhaltsverzeichnis


Europa

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Nordamerika

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Lateinamerika

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Asien

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Australien

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  • Liste neuseeländischer Komponisten


Afrika

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  • Liste namibischer Komponisten
  • Liste nigerianischer Komponisten
  • Liste südafrikanischer Komponisten
  • Liste ugandischer Komponisten

Liturgische Musik

Liturgische Musik ist eine Form der Kirchenmusik, die in der Liturgie der Kirche eine Funktion hat. Die meisten Religionen setzen Musik ein, um ihre liturgischen Abläufe zu gestalten. Die bekanntesten Musikformen in der Liturgie der katholischen Kirche sind:

  • Choral
  • Motette
  • Messe, Requiem (Totenmesse)
  • Oratorium

Häufig hat die Musik in der Liturgie Formen hervorgebracht, die später von der weltlichen Musik übernommen wurden (z. B. die Motette, oder das Oratorium als musikalisches Vorbild der Oper).

Mit der liturgischen Musik ging die Diskussion einher, ob die Vermischung der als heilig betrachteten Texte mit der klanglichen Darbietung den religiösen Zielen entsprach, da speziell mit der Entwicklung der mehrstimmigen Musik die Sprachverständlichkeit litt. Eine diesbezügliche Diskussion wurde im 16. Jahrhundert durch Giovanni Pierluigi da Palestrina mit einer beispielhaften Verbindung von mehrstimmiger Musik und Sprachverständlichkeit beendet, wodurch er sich den Titel “Retter der Kirchenmusik” erwarb.

Schwarze Musik

Der Begriff Schwarze Musik wird vielerorts als Sammelbezeichnung genutzt und bezeichnet

  • ursprünglich afro-amerikanisch geprägte Musikformen, siehe Afroamerikanische Musik.
  • seit den 1990er Jahren insbesondere die Musik der Schwarzen Szene, siehe Dark Music.

Imitation (Musik)

Eine Imitation (latein. imitatio „Nachahmung“) bezeichnet in der Musik das Auftreten eines Themas oder Motivs in einem Musikstück nacheinander in verschiedenen Stimmen. Dabei kann das Thema auch leicht verändert sein.

Vor allem in der Epoche des Barock war dies ein häufig verwendetes Prinzip.

Gattungen, für die die Imitation bestimmend ist, sind: Kanon, Fuge und Ricercar.

Eine besonders kunstvolle Verwendung der Imitation findet sich in Choralbearbeitungen im Stil Johann Pachelbels (Pachelbel-Form). Hier wird der Beginn jeder Choralzeile in allen Stimmen in kurzen Notenwerten zitiert (so genannte “Vorimitation”), bevor in der Cantus-Firmus-Stimme die ganze Choralzeile in langen Notenwerten erscheint.

Imitation (Musik)

Eine Imitation (latein. imitatio „Nachahmung“) bezeichnet in der Musik das Auftreten eines Themas oder Motivs in einem Musikstück nacheinander in verschiedenen Stimmen. Dabei kann das Thema auch leicht verändert sein.

Vor allem in der Epoche des Barock war dies ein häufig verwendetes Prinzip.

Gattungen, für die die Imitation bestimmend ist, sind: Kanon, Fuge und Ricercar.

Eine besonders kunstvolle Verwendung der Imitation findet sich in Choralbearbeitungen im Stil Johann Pachelbels (Pachelbel-Form). Hier wird der Beginn jeder Choralzeile in allen Stimmen in kurzen Notenwerten zitiert (so genannte “Vorimitation”), bevor in der Cantus-Firmus-Stimme die ganze Choralzeile in langen Notenwerten erscheint.

Hochschule für Musik und Theater ist der Name folgender Bildungseinrichtungen:

  • Hochschule für Musik und Theater Hamburg
  • Hochschule für Musik und Theater Hannover
  • Hochschule für Musik und Theater Leipzig
  • Hochschule für Musik und Theater München
  • Hochschule für Musik und Theater Rostock
  • Hochschule für Musik und Theater Zürich

Taktstrich

Ein Taktstrich ist ein senkrecht durch ein Notensystem gezogener Strich, der den Takt begrenzt und gleichzeitig die nach dem Taktstrich stehende Note als Hauptschwerpunkt des Taktes ausweist.

Die moderne Rhythmik inklusive Taktstriche wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts eingeführt.

Reines Intervall

In der Musik wird unter einem reinen Intervall zweierlei verstanden:

  • in der musikalischen Stimmungslehre ein „unverstimmtes“, „nicht temperiertes“ Intervall, siehe Reine Stimmung
  • in der Harmonik ein Intervall, das weder vermindert noch übermäßig ist, siehe Intervall (Musik).

Anmerkung: Die Bezeichnung reines Moll hat nicht (direkt) mit obigem Intervall-Begriff zu tun, sondern dient der Unterscheidung von Moll-Tonleitern, siehe Moll (Musik)

Australische Musik

Die Musik der australischen Ureinwohner, der Aborigines, verkörpert deren religiöse Vorstellungen und dient meist der Ahnenverehrung und anderen Ritualen. Obwohl das Didgeridoo mittlerweile weltbekannt ist, beruht die australische Musik auf den Gesang: Instrumente stellen die Begleitung dar, während die Vokalstimme sich aufgrund zahlreicher Wiederholungen über Stunden erstrecken kann.


Instrumente

  • Idiophone: Klang durch Vibration, z. B. Klapperstäbe, Schraper und Rasseln
  • Membranonphone: Klang durch vibrierende Membran, z. B. Trommel
  • Aerophone: Klang durch schwingende Luftsäule, z. B. Didgeridoo Gagg


Weblink

Australische Musik in Deutschland

Partita

Partita (ital., von partire = teilen) Bezeichnung für den einzelnen Teil (Satz) einer Tanzfolge oder Variationsreihe. Seit dem 17. Jahrhundert auch allgemein für Instrumentalstück oder für Satzfolgen im Sinne der Suite. Eine besondere Form ist die Choral</b>-Partita, bei welcher dem Choralthema figurierte Variationen folgen.


Siehe auch

  • Suite
  • Historischer Tanz

Taktstrich

Ein Taktstrich ist ein senkrecht durch ein Notensystem gezogener Strich, der den Takt begrenzt und gleichzeitig die nach dem Taktstrich stehende Note als Hauptschwerpunkt des Taktes ausweist.

Die moderne Rhythmik inklusive Taktstriche wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts eingeführt.

Gelegenheitsmusik

Gelegenheitsmusik nennt man Musik, die für einen bestimmten Anlass komponiert wurde.

Fast alle Musik des Barock war Gelegenheitsmusik und zu einem bestimmten öffentlichen oder privaten Zweck komponiert, wie etwa zu liturgischen Anlässen, Hochzeiten oder Festen.

Ab dem 19. Jahrhundert gewann zunehmend Musik an Bedeutung, die „um ihrer selbst Willen“ komponiert wurde. Im Zuge dieses geänderten Kunstverständnisses wurden Gelegenheitsmusiken oft abfällig beurteilt. In ihrer modernen Form werden sie auch als funktionale Musik oder F-Musik bezeichnet.

Jorge Antunes

Jorge Antunes (* 23. April 1942 in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Komponist der Neuen Musik. An der Universidade Federal do Rio de Janeiro studierte er Geige, Komposition und Dirigieren.
Er war der erste zeitgenössische brasilianische Musiker, der ab 1961 konsequent die Möglichkeiten der elektronischen Musik einsetzte. Diese Musik wurde als Música Cromofônica bezeichnet. Seit 1973 ist er Professor an der Universidade de Brasília. Am 14. Oktober 2006 wurde seine Oper “Olga” am Theatro Municipal in São Paulo uraufgeführt. Mit einem Libretto von Gerson Valle zeigt die Oper das Leben der Olga Benario-Prestes.

Space Musik

Space Musik ist ein Untergenre von Ambient.

Wie auch der Stil des Ambient soll Space Musik eine bestimmte Atmosphäre schaffen, die weder aufdringlich ist noch dem Hörer Aufmerksamkeit abverlangt. Im Gegensatz zum Ambient erzeugt Space Musik jedoch eine Weltraum-Atmosphäre, oder auch ein Gefühl des Schwebens oder Fliegens. Erreicht wird dies durch einen fast vollständigen Verzicht auf konventionelle Melodien, Rhythmen oder gesanglichen Elementen und dem überwiegenden Einsatz von kosmischen Klängen und skurrilen Tönen.

Oft wird Space Musik aus diesem Grund in Planetarien oder Fahrgeschäften mit Weltraum-Thema benutzt, aber auch als Hilfe zur Meditation oder Entspannung verwendet. Am bekanntesten wurde Space Musik durch den Einsatz als Hintergrund-Musik in der Space Night.

Eine der bekanntesten Vertreter der Space Musik ist der Amerikaner Jonn Serrie, sein erfolgreichtets Album ist “And the Stars go with you”.

Aufführungspraxis

Aufführungspraxis bezeichnet in der Musik die Lehre von den konkreten Umständen der Aufführung von Musik, also das Wissen um Besetzungsstärken, Klangkörper-Aufstellungen, Wahl geeigneter Räume usw. Inbegriffen ist ebenfalls das Wissen um stilechte Spielweisen. Somit ist der Begriff nicht auf bestimmte Musikstile beschränkt.

Aufführungspraktische Fragen sind auch Gegenstand der Hochschulausbildung von Dirigenten, Komponisten usw.

Mit der Aufführung von Alter Musik beschäftigt sich die Historische Aufführungspraxis.

Schwarze Musik

Der Begriff Schwarze Musik wird vielerorts als Sammelbezeichnung genutzt und bezeichnet

  • ursprünglich afro-amerikanisch geprägte Musikformen, siehe Afroamerikanische Musik.
  • seit den 1990er Jahren insbesondere die Musik der Schwarzen Szene, siehe Dark Music.

Schwarze Musik

Der Begriff Schwarze Musik wird vielerorts als Sammelbezeichnung genutzt und bezeichnet

  • ursprünglich afro-amerikanisch geprägte Musikformen, siehe Afroamerikanische Musik.
  • seit den 1990er Jahren insbesondere die Musik der Schwarzen Szene, siehe Dark Music.

Tondauer

Die Tondauer ist einer der musikalischen Parameter, die sich auf den einzelnen Ton oder Klang beziehen und gibt dessen Dauer an.

Die Tondauer kann mit den gewöhnlichen Maßeinheiten für Zeit (ms, s, min usw.) gemessen und beschrieben werden; in der herkömmlichen Musiknotation werden die unterschiedlichen Tondauern allerdings üblicherweise mit verschiedenen Notenwerten dargestellt, die nicht absolut ablesbar, sondern nur in relativer Weise aufeinander bezogen sind.


Siehe auch

Notenwert | Punktierung (Musik) | Haltebogen | Notation (Musik) | |

Jorge Antunes

Jorge Antunes (* 23. April 1942 in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Komponist der Neuen Musik. An der Universidade Federal do Rio de Janeiro studierte er Geige, Komposition und Dirigieren.
Er war der erste zeitgenössische brasilianische Musiker, der ab 1961 konsequent die Möglichkeiten der elektronischen Musik einsetzte. Diese Musik wurde als Música Cromofônica bezeichnet. Seit 1973 ist er Professor an der Universidade de Brasília. Am 14. Oktober 2006 wurde seine Oper “Olga” am Theatro Municipal in São Paulo uraufgeführt. Mit einem Libretto von Gerson Valle zeigt die Oper das Leben der Olga Benario-Prestes.