Archive for June, 2008



Jorge Antunes

Jorge Antunes (* 23. April 1942 in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Komponist der Neuen Musik. An der Universidade Federal do Rio de Janeiro studierte er Geige, Komposition und Dirigieren.
Er war der erste zeitgenössische brasilianische Musiker, der ab 1961 konsequent die Möglichkeiten der elektronischen Musik einsetzte. Diese Musik wurde als Música Cromofônica bezeichnet. […]

Die
Neue Zeitschrift für Musik wurde 1834 von Robert Schumann gegründet. Sie erschien als Organ der Robert-Schumann-Gesellschaften, Düsseldorf und Frankfurt a. M. im Verlag Schott, Mainz, bis 1920, dann wieder von 1956-1959 und später ab 1991. Gegenwärtig widmet sich diese Zeitschrift den zeitgenössischen Strömungen der Musik - gründlich und facettenreich. Die Hefte sind auch noch […]

Ditonus

Der Ditonus (oder Ditonos) bezeichnet in der Musik ein Intervall von zwei großen Ganztönen (8:9).

In pythagoreischer Stimmung entspricht der Ditonus dem Frequenzverhältnis 64:81 und ist bekannt als pythagoreische Terz. Diese ist um ein Syntonisches Komma größer als die reine große Terz.

Die pythagoreische Terz:

<math> \left(\frac{8}{9}\right)^2 = \frac{64}{81} \approx 407{,}82\;\mathrm{Cent} </math>.

Siehe auch
Cent (Musik)

Funkeado

Als Funkeado werden seit den 1990er Jahren in Brasilien Musikstile bezeichnet, die brasilianische Musik mit Funk mischen. Dies gilt besonders für die música nordestina, die Musik des brasilianischen Nordostens. Hier kommen als Varianten Côco-Funkeado, Maracatú-Funkeado oder Forró-Funkeado vor, in Rio de Janeiro auch Samba-Funkeado. Funkeado überschneidet sich teilweise mit dem Mangue Beat.

Aufführungspraxis

Aufführungspraxis bezeichnet in der Musik die Lehre von den konkreten Umständen der Aufführung von Musik, also das Wissen um Besetzungsstärken, Klangkörper-Aufstellungen, Wahl geeigneter Räume usw. Inbegriffen ist ebenfalls das Wissen um stilechte Spielweisen. Somit ist der Begriff nicht auf bestimmte Musikstile beschränkt.

Aufführungspraktische Fragen sind auch Gegenstand der Hochschulausbildung von Dirigenten, Komponisten usw.

Mit der Aufführung von […]

Die Fantasie ist in der klassischen Musik die Bezeichnung für eine freie Kompositionsform. Es ist ein mit eigenen Ideen bzw. nach der eigenen Fantasie gestaltetes Musikstück - ähnlich der Improvisation. Trotz der Formfreiheit liegt jedoch häufig eine dreiteilige Liedform (ABA-Form) vor.
Im Barock wurde sie oft, ähnlich wie das Präludium, in Verbindung mit einer Fuge komponiert […]

Flam

Ein Flam (auch Schleifschlag oder Vorschlag genannt) ist meist in Noten von Schlagwerk zu finden. Zwei Schläge (Vorschlag und Hauptschlag) erfolgen sehr dicht aufeinander.

Reell spielbar bzw. hörbar sind nur der einfache bis dreifache Vorschlag.

Siehe auch

Geistliche Musik

Als Geistliche Musik oder Religiöse Musik bezeichnet man im Gegensatz zur Weltlichen Musik solche, die für religiöse Anlässe oder mit einem religiösen Einfluss komponiert bzw. musiziert wird. Im Christentum umfasst dies insbesondere die Kirchenmusik, außerhalb z. B. die Buddhistische Musik.

Bei den Naturreligionen ist die sakrale Musik ein Mittel um mit den Göttern in Verbindung zu […]

Nachromantik

Unter Nachromantik versteht man in der Musikgeschichte die Übergangs- bzw. Umbruchzeit zwischen Romantik und Neuer Musik. In dieser Zeit prägten sich verschiedene Stile und Techniken der Komposition aus, die zum Teil bis in die zeitgenössische Musik Verwendung finden. Zeitlich lässt sich die Periode der Nachromantik etwa auf die Jahre von 1890 bis 1930 eingrenzen. Einige […]

Tondauer

Die Tondauer ist einer der musikalischen Parameter, die sich auf den einzelnen Ton oder Klang beziehen und gibt dessen Dauer an.

Die Tondauer kann mit den gewöhnlichen Maßeinheiten für Zeit (ms, s, min usw.) gemessen und beschrieben werden; in der herkömmlichen Musiknotation werden die unterschiedlichen Tondauern allerdings üblicherweise mit verschiedenen Notenwerten dargestellt, die nicht absolut ablesbar, […]

Kanzone (Musik)

Als Kanzone bezeichnet man in der Musik vorzugsweise weltliche mehrstimmige Gesänge von volksmäßiger Faktur. Es werden daher Canzoni napoletani, siciliani, francesi etc. unterschieden. Zur Gattung der Kanzonen gehören auch die Villoten und Villanellen, nur dass bei diesen die Setzart noch einfacher ist.

Autonome Musik

Der Begriff Autonome Musik bildete sich um 1930 zur Kennzeichnung einer nicht an äußere Zwecke gebundenen, sondern allein durch sich selbst begründeten künstlerischen Produktionsweise. Etwa seit 1925 wurde die Autonomie als musik-ästhetischer Begriff diskutiert. Die Unterscheidung zwischen ästhetischer Autonomie und gesellschaftlicher Funktion von Musik führte in den 50er Jahren zur Gegenüberstellung Autonome Musik und Funktionale […]

Apotome

Apotome bezeichnet ein Intervall in der Musik mit dem Frequenzverhältnis

<math> \left(\frac{1}{2}\right)^4 \cdot \left(\frac{2}{3}\right)^7 = \frac{2048}{2187} \approx 113{,}69\;\mathrm{Cent} </math>

Es entsteht bei der pythagoreischen Stimmung durch sieben aufeinandergesetzte Quinten im Verhältnis zur vierten Oktave des Grundtons.

Beispiel: C - G - D - A - E - H - Fis - Cis

Das so erzeugte Cis liegt eine Apotome […]

Space Musik

Space Musik ist ein Untergenre von Ambient.

Wie auch der Stil des Ambient soll Space Musik eine bestimmte Atmosphäre schaffen, die weder aufdringlich ist noch dem Hörer Aufmerksamkeit abverlangt. Im Gegensatz zum Ambient erzeugt Space Musik jedoch eine Weltraum-Atmosphäre, oder auch ein Gefühl des Schwebens oder Fliegens. Erreicht wird dies durch einen fast vollständigen Verzicht auf […]

Liturgische Musik

Liturgische Musik ist eine Form der Kirchenmusik, die in der Liturgie der Kirche eine Funktion hat. Die meisten Religionen setzen Musik ein, um ihre liturgischen Abläufe zu gestalten. Die bekanntesten Musikformen in der Liturgie der katholischen Kirche sind:

Choral

Motette

Messe, Requiem (Totenmesse)

Oratorium

Häufig hat die Musik in der Liturgie Formen hervorgebracht, die später von […]

Aufführungspraxis

Aufführungspraxis bezeichnet in der Musik die Lehre von den konkreten Umständen der Aufführung von Musik, also das Wissen um Besetzungsstärken, Klangkörper-Aufstellungen, Wahl geeigneter Räume usw. Inbegriffen ist ebenfalls das Wissen um stilechte Spielweisen. Somit ist der Begriff nicht auf bestimmte Musikstile beschränkt.

Aufführungspraktische Fragen sind auch Gegenstand der Hochschulausbildung von Dirigenten, Komponisten usw.

Mit der Aufführung von […]

Mittelalterliche Musik

Unter Mittelalterlicher Musik versteht man:

die europäische Musik des Mittelalters, wie sie seit dem 9. Jahrhundert aufgezeichnet und in der Folgezeit bis etwa 1450 entstanden ist.

die Musik der Mittelalterszene, die vor allem auf Mittelaltermärkten aufgeführt wird und musikalisch im engeren Sinne nicht mit der Musik, wie sie aus mittelalterlichen musikalischen Quellen überliefert ist, verwandt […]

Baglamas

Der Baglamas ( (m.), auch Tambouras) ist eine Miniaturversion des Bouzouki mit 3 Doppelsaiten in der Stimmung D-a-d und wird als Rhythmus- und Melodieinstrument im Rembetiko verwendet.

Ein weiteres verwandtes Instrument ist der Tsouras (griechisch τζουράς, m.).

Caboclinho

Mit Caboclinho werden dramatische Tänze der Mestizen (Caboclos) in der brasilianischen Musik bezeichnet, die zur Gruppe der Pastorís gehören und zur Karnevalszeit im brasilianischen Nordosten aufgeführt werden.
Typische Instrumente sind die Flöte (Pife) und die Zabumba. Zu der Musik werden komplizierte Tänze aufgeführt.

Fill (Musik)

Ein Fill (engl.: füllen) oder Fill-In bezeichnet in der Musik die Ausschmückung eines Musikstücks. Man unterscheidet melodische, harmonische und rhythmische Fills.

Ein melodisches Fill ist kurze Variation in der Melodieführung, z. B. durch Vorschlagsnoten oder auch ein Tremolo.

Harmonische Fills erreicht man, in dem man vor einem eigentlich folgenden Dur-Akkord den entsprechenden Septakkord einfügt. Es ist also eine […]