Archive for July, 2008



Glitch

Glitch [] besitzt folgende Bedeutungen:

ein Genre der elektronischen Musik, siehe Glitch (Musik)

der Name einer Freeware zur elektronischen Verfremdung von Musik - siehe www.illformed.org/glitch

eine temporäre Falschaussage in logischen Schaltungen, siehe Glitch (Elektronik)

ein Bild und/oder Tonfehler eines Videos, siehe Glitch (Media)

eine Ungereimtheit/Bug, in Videospielen, die allerdings keine Schäden verursachen - siehe Glitch […]

Partita

Partita (ital., von partire = teilen) Bezeichnung für den einzelnen Teil (Satz) einer Tanzfolge oder Variationsreihe. Seit dem 17. Jahrhundert auch allgemein für Instrumentalstück oder für Satzfolgen im Sinne der Suite. Eine besondere Form ist die Choral</b>-Partita, bei welcher dem Choralthema figurierte Variationen folgen.

Siehe auch

Suite

Historischer Tanz

Komma (Begriffsklärung)

Das Komma (pl. Kommata oder Kommas) ist

ein Satzzeichen, siehe Komma

Kommaregeln

ein diakritisches Zeichen des lateinischen Alphabetes, siehe Komma (Unterzeichen)

ein Begriff aus der Musik, siehe Komma (Musik)

ein halbjährlich erscheinendes Magazin der Fakultät Gestaltung an der Hochschule Mannheim

Komma-Dickkopffalter

und ist der Name von folgenden Personen

Karl Michael Komma (* 1913), deutscher Komponist und […]

Slendro

Slendro (in einigen Quellen auch Salendro genannt, Slédro) ist eine fast gleichstufige Tonleiter (bzw. Stimmung), die in javanesischer Musik Anwendung findet. Im Gegensatz zum europäischen Tonsystem, dessen Oktave in 12 exakt gleich große Tonstufen eingeteilt ist, variieren die Tonabstände beim Sléndro minimal (Equi-Pentatonik). Der Tonabstand bei einem Halbton hat die Größe 100 Cent. In diesem […]

Die Gesellschaft für Neue Musik e.V. ist die deutsche Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM, auf englisch: International Society for Contemporary Music, ISCM). Die Eigenaussage (http://www.neue-musik-gesellschaft.de)
über den Vereinszweck ist:

“Der Zweck der Gesellschaft ist die Förderung neuer Musik unter Berücksichtigung ihrer individuellen und gesellschaftlichen Funktion, ihrer weiteren Entwicklung sowie der Vermittlung zwischen Theorie und […]

Hans Ulrich Humpert

Hans Ulrich Humpert (* 9. Oktober 1940 in Paderborn) ist ein deutscher Komponist

Humpert gilt neben Karlheinz Stockhausen als einer der Pioniere der elektronischen Musik. 1972 übernahm er in der Nachfolge von Herbert Eimert das Studio für elektronische Musik an der Musikhochschule in Köln, wo er seither unterrichtet. Sein Lexikon der elektronischen Musik ist ein Standardwerk […]

Neue Klassik

Als Neue Klassik wird eine Stilrichtung der Neuen Musik bezeichnet, die Ende des 20. Jahrhunderts in Erscheinung trat. Sie entwickelte sich im gleichen Maße im
deutschsprachigen und osteuropäischen wie auch im anglo-amerikanischen Kulturraum (New Classical Music). Kennzeichnend ist eine Kompositionsweise, die die von Arnold Schönberg ausgehende atonale Musik keineswegs ignoriert, sondern die hierdurch gewonnene […]

Arioso

Ein Arioso ist ein Musik-Stück für eine Solo-Gesangsstimme und Instrumentalbegleitung. Ein Arioso ist sanglicher und weniger dem dramatischen Sprechgesang verpflichtet als das Rezitativ, aber von offenerer und weniger festgefügter Form als die Arie.

Ariosi finden sich üblicherweise nicht einzeln, sondern als Sätze von Opern, Oratorien oder Kantaten; typische Texte sind z. B. Bibelworte, die sich nicht reimen, […]

Reines Intervall

In der Musik wird unter einem reinen Intervall zweierlei verstanden:

in der musikalischen Stimmungslehre ein „unverstimmtes“, „nicht temperiertes“ Intervall, siehe Reine Stimmung

in der Harmonik ein Intervall, das weder vermindert noch übermäßig ist, siehe Intervall (Musik).

Anmerkung:
Die Bezeichnung reines Moll hat nicht (direkt) mit obigem Intervall-Begriff zu tun, sondern dient der Unterscheidung von Moll-Tonleitern, siehe […]

Imitation (Musik)

Eine Imitation (latein. imitatio „Nachahmung“) bezeichnet in der Musik das Auftreten eines Themas oder Motivs in einem Musikstück nacheinander in verschiedenen Stimmen. Dabei kann das Thema auch leicht verändert sein.

Vor allem in der Epoche des Barock war dies ein häufig verwendetes Prinzip.

Gattungen, für die die Imitation bestimmend ist, sind: Kanon, Fuge und Ricercar.

Eine besonders kunstvolle […]

Beat (Rhythmus)

Der Beat ist die Betonung einer Zählzeit in der Musik.

Präziser als Downbeat bezeichnet (engl. etwa “Schlag herunter” von der Bewegung des Arms nach unten zur Zählzeit 1 in den meisten Schlagfiguren) ist der Beat eine sog. “schwere” Betonung. Die unbetonten Pulse zwischen den Beats nennt man Offbeats.

Im 2/4-Takt sind beispielsweise die Achtel 2 und 4 […]

Flam

Ein
Flam (auch Schleifschlag oder Vorschlag genannt) ist meist in Noten von Schlagwerk zu finden. Zwei Schläge (Vorschlag und Hauptschlag) erfolgen sehr dicht aufeinander.
Reell spielbar bzw. hörbar sind nur der einfache bis dreifache Vorschlag.

Siehe auch

Diaphon

Als Diaphon wird bezeichnet

in der altgriechischen Musik jedes dissonierende (misstönende) Intervall

in der mittelalterlichen Musik das Organum, die älteste Art des zwei- oder mehrstimmigen Satzes

in der Phonologie die Gesamtheit aller unterschiedlichen Formen eines Phonems, das heißt die Gesamtheit der Allophone

beim Orgelbau ein Pfeifenbauart

ein druckluftbetriebenes Nebelhorn: Diaphon (Nebelhorn)

Musikkapelle

In der Musik bezeichnete Kapelle ursprünglich die Musikergemeinschaft einer Schlosskapelle. Später wurde diese Bezeichnung für einen Sängerchor des Mittelalters verwandt, der spezielle für ihn geschriebene A-Cappella-Musik aufführte.

Heute ist kleineres Musikensemble gemeint z. B. für Marsch-, Tanz-und Unterhaltungsmusik wie z. B. eine Staatskapelle oder eine Blaskapelle

Sinfoniekantate

Sinfoniekantate ist eine Bezeichnung für musikalische Werke, die die Form der Sinfonie mit der Kantate (Solo- und/oder Chorgesang) verbinden, besonders in der Musik der Romantik.

Bekannte Beispiele für Sinfoniekantaten sind:

Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie mit dem Schlusschor Ode an die Freude

Felix Mendelssohn Bartholdy: 2. Sinfonie „Lobgesang“

Gustav Mahler: 2., 3., 4. und 8. Sinfonie […]

Frottola (Musik)

Unter Frottola (ital.) versteht man in der italienischen Musik eine vierstimmige, schlichte Liedform (um 1450 - 1530). Dieser Liedstil wurde an den Höfen von Mantua und Ferrara entwickelt. Das Lied ist vom lateinischen „Frocta“ abgeleitet und bezeichnet dort ein Konglomerat willkürlicher Gedanken. Als kompositorischer Begriff wurde es für die verschiedensten Werke verwendet.

Viele Frottolas stammten von […]

Kolorierung (Musik)

Kolorierung bezeichnet in der Musiktheorie bestimmte Verzierungstechniken. Der Begriff ist der Technik des Kolorierens in den bildenden Künsten entlehnt.

In der Mensuralnotation der Renaissancemusik bedeutet Kolorierung zumeist die Schwärzung der Notenköpfe, durch die Triolenbildung, Taktwechsel und Hemiolenbildung ermöglicht werden.

Die Praxis des Verzierens bzw. Kolorierens des Cantus firmus gab den deutschen Orgelspielern des 16. Jahrhunderts […]

Hans Ulrich Humpert

Hans Ulrich Humpert (* 9. Oktober 1940 in Paderborn) ist ein deutscher Komponist

Humpert gilt neben Karlheinz Stockhausen als einer der Pioniere der elektronischen Musik. 1972 übernahm er in der Nachfolge von Herbert Eimert das Studio für elektronische Musik an der Musikhochschule in Köln, wo er seither unterrichtet. Sein Lexikon der elektronischen Musik ist ein Standardwerk […]

Ostinato

Ein Ostinato (lateinisch ostinatus, hartnäckig, eigensinnig) in der Musik ist eine sich stetig wiederholende musikalische Figur, sei es eine Melodie, ein bestimmter Rhythmus (siehe z.B. Bolero von Maurice Ravel) oder ein anderes musikalisches Element.

Das Prinzip des Ostinatos gibt es vermutlich seitdem musiziert wird, erste Quellen reichen bis ins Hochmittelalter zurück. Das Ostinato wurde insbesondere im […]

Parallele (Musik)

Die Begriffe parallel und Parallele haben in der Musik die folgenden Bedeutungen:

die auf- oder abwärtsführende melodische Bewegung zweier Stimmen in gleich bleibenden Intervallen. Siehe Gleiche Bewegung.

ein harmonisches Verwandtschaftsverhältnis zwischen Akkorden bzw. Tonarten. So sind z. B. C-Dur und a-Moll Paralleltonarten.